„In der freien Marktwirtschaft ist es wie auf der Straße: Die Schnelleren überholen die Langsamen. Auf die Überholspur kommt aber nur, wer dafür sorgt, dass sich seine Mitarbeiter sämtlich als Unternehmer fühlen und auch entsprechend handeln dürfen. Die beste Motivation ist immer noch, den Menschen Eigenverantwortung zuzugestehen.“

– Erich Sixt

Milliardär 30 Mal bei Bewerbungen abgelehnt

Dass der Weg an die Spitze häufig sehr steinig ist, musste auch der Alibaba-Gründer Jack Ma feststellen. Der jetzige Milliardär wollte arbeiten, doch 30 Firmen lehnten seine Bewerbung ab. Mittlerweile ist er der reichste Mann Chinas.

„Er ist einer der erfolgreichsten Firmengründer der Welt. Sein Unternehmen Alibaba gehört zu den Superstars der E-Commerce-Szene. 100 Millionen Menschen kaufen bei Alibaba, Chinas wichtigster Handelsplattform, ein.   Aber bevor Ma der reichste, derzeit lebende Chinese wurde, musste er sich viel Ablehnung gefallen lassen. Er wurde nicht an der Universität angenommen – und bewarb sich bei 30 Unternehmen. Von allen bekam er eine Absage – selbst von KFC, die in seiner Stadt 23 Menschen einstellten. Es gab 24 Bewerber, wie Ma bei Bloomberg TV sagte. Selbst seine Firma Alibaba war die ersten Jahre nicht profitabel, bis er Alipay erfand. Das Zahlungsystem nutzen heute 800 Millionen Menschen. 2001 wollte Ma drei Millionen Dollar Investorengelder in den USA einwerben. Doch niemand wollte ihm soviel geben. Inzwischen vertrauen ihm die Investoren. Bei der letzten Finanzierungsrunde sammelte Alibaba 25 Milliarden Dollar ein.“

Quelle: Die Zeit http://www.welt.de/wirtschaft/article137566824/Milliardaer-Jack-Ma-wurde-30-Mal-bei-Bewerbungen-abgelehnt.html

„Ich höre oft frustrierte Chefs darüber klagen, dass der Mitarbeiter X nichts tauge, weil er nicht wie der Mitarbeiter Y auf eine bestimmte Motivationstechnik anspreche. Eines Tages fragte mich ein Manager, ob er deshalb einen seiner Mitarbeiter feuern solle: Der Mann reagiere einfach nicht wie die anderen. Ich bat ihn darauf, mit seinen Schlüsselbund zu geben, wählte einen Schlüssel aus und fragte: ‘Wozu passt dieser Schlüssel?’ ‘Das ist mein Autoschlüssel!’ – ‘Passt er auch für das Auto Ihrer Frau?’ – ‘Nein, natürlich nicht.’ ‘Sehen Sie,’ sagte ich, ‘mit Ihrer Motivationstechnik ist das genauso: sie passt für den einen. Das bedeutet nicht, dass sie auch für den anderen passt. Sie müssen differenzieren…“

– Verfasser unbekannt